Nov 082017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Klaus Bittmann, spricht über die Wünsche der Ärzteschaft an die Regierung. Der Verband der Praxisnetze erhofft sich, in den kommenden Sozialgesetzgebungsverfahren die Möglichkeit zu bekommen, selbst medizinische Versorgungszentren gründen zu können. Die Ärztegenossenschaft hat entsprechende Anträge selbst gestellt und zusammen mit der Medi-Geno unterstützt. Insbesondere zertifizierte Netze, die bei den KVen nach § 87 B anerkannt sind, sollen die Möglichkeit haben, MVZs gründen zu dürfen. Es ist wichtig, dass die Praxisnetze nicht nur den Aufforderungen zu mehr Professionalität folgen, sondern dass sie es auch in ihrer Struktur erreichen, die regionale Versorgung aktiv mitbetreiben zu können. Eine finanzielle Förderung ist hierbei sicherlich zwingend notwendig.

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Okt 252017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Klaus Bittmann, spricht darüber, dass das KV System in Zukunft nicht nur verwalten, sondern zunehmend gestalten sollte. Das gesamte System sei zu kritisieren, da die verfasste Ärzteschaft, sowie die Körperschaften und Kammern sehr viel kreativer und konstruktiver in der Versorgung arbeiten könnten. Hier haben die Körperschaften die Verantwortung für unsere ärztliche Profession alles zu tun, um in Freiheit und Verantwortlichkeit zu arbeiten. Es geht um eine grundethische Einstellungen die in vielen Bereichen durch das Tagesgeschäft vernachlässigt wird. Ein Arzt will helfen und seinen Verpflichtungen nachkommen, und ist nicht dafür geeignet nur Bürokratie zu betreiben oder Auseinandersetzungen um Honoraranteile zu tragen. Es geht schon damit los dass der Nummerus Klausus eine Selektion durchführt, dass „Einser Kandidaten“ Medizin studieren dürfen und ein sozial denkender, engagierter, emotionaler Mensch, der als Arzt ausserordentlich gut geeignet wäre, den Weg ins Studium versperrt bekommt.

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 Geschrieben von um 15:36
Okt 102017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Klaus Bittmann, spricht darüber, dass die AOK ein eigenes digitales Projekt mit Patientenakte auf Bundesebene vorbereitet hat. Das Projekt soll im November mit einer digitalen Vernetzung in Mecklenburg-Vorpommern starten. Hoch spannend sei es, dass die AOK, die längst die ersten Schritte mit der S3C Schnittstelle umsetzte, nun Nägel mit Köpfen mache. Im Gegensatz dazu sei die elektronische Gesundheitskarte immer noch so „blöd“ wie vor 10 Jahren. Milliarden sind hierbei in den Sand gesetzt worden. In einer Pressemitteilung heißt es nun: „Die gematik ist tot und die E-Card ist überholt.“

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 Geschrieben von um 08:56