Shoutbox: Klaus Bittmann über neue Angebote für Netze

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Shoutbox: Update von Klaus Bittmann zur Netzarbeit der ÄGN

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Shoutbox: Bittmann über aktuelle Entwicklungen in Sachen HzV!

ÄGNord-Vorstandssprecher Klaus Bittmann informiert die Mitglieder über die geplanten Reaktionen der Ärztgenossenschaft Nord auf das Veto des Landesdatenschützers zu den Verträgen der hausarztzentrierten Versorgung.

Weitere Informationen dazu erhalten Mitglieder bald auch über die gewohnten Kanäle!

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Shoutbox: Bittmann über Honorarsituation und Kostenerstattung

Klaus Bittmann äußert sich zum Thema Kostenerstattung, zum ärztlichen Honorar und gratuliert KBV-Chef Köhler zu dessen Erkenntnis, dass die aktuelle Honorarsituation nicht haltbar ist.

Veto vom Landesdatenschützer zu den HzV-Verträgen!

Wie gestern bekannt wurde, ist durch eine Unterlassungsverfügung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein die Abrechnung der laufenden HzV-Verträge bis auf Weiteres nicht mehr möglich.

Das Deutsche Ärzteblatt meldet dazu:

Die Datenschützer hatten dem Hausärzteverband untersagt, Patientendaten zu nutzen oder weiterzugeben, die im Rahmen des Vertrages zwischen dem Verband und der AOK anfallen und mit einem Strafgeld von 30.000 Euro gedroht. Laut dem ULD sind die Hausärzte nicht berechtigt, Abrechnungsdaten auf dem im Vertrag vorgesehenen elektronischen Weg zu übermitteln.

Link zum vollständigen Artikel

Auch die Tageszeitungen des Landes lieferten eine Berichterstattung zur neuen Situation:

Link zum Artikel der Kieler Nachrichten

Link zum Artikel der Lübecker Nachrichten

Der Häusärzteverband Schleswig-Holstein gab an, notfalls gerichtlich gegen die Unterlassungsverfügung vorgehen zu wollen.

ÄGN-Vorstandssprecher Dr. Klaus Bittmann übermittelt allen betroffenen hausärztlichen Teilnehmern der laufenden oder vorgesehenen Verträge folgende Botschaft:

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Früher war alles besser…

…so sagt man zumindest - aber Harald Juhnke und Barbara Schöne wussten schon 1987 den Finger in die Wunde des deutschen Gesundheitswesens zu legen.

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Shoutbox: Bittmann spricht über Honorarverteilung, Kostenerstattung und lädt Angela Merkel nach Bad Segeberg ein

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Einen Schritt vor, einen Schritt zurück: Diese Gesundheitspolitik zerstört Vertrauen und Zukunftsperspektive

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kämpft seit Jahren mit Finanzierungsproblemen bei einnahmeorientierter Ausgabenpolitik. Kontinuierlich folgten Kostendämpfungsgesetze, so auch jetzt bei einem erwarteten Defizit der GKV von ca. 11 Milliarden Euro.

Mit der gesetzlichen Möglichkeit zu Selektivverträgen, bei der hausarztzentrierten Versorgung sogar verpflichtend für die Krankenkassen, wurde ein Weg gewiesen, verbesserte Leistungsangebote für die Versicherten neben dem Kollektivvertrag entsprechend zu honorieren. Die Chance nach dem Prinzip Pay for Perfomance wurde in Direktverträgen genutzt, selbst für die hausarztzentrierte Versorgung nach § 73 b SGB V von einigen Kassen freiwillig – mit etlichen Kassen leider über Schiedsverfahren.

Wenn schon nicht für die gesamte niedergelassene Ärzteschaft ein ausreichend finanzierter Kollektivvertrag zur Verfügung steht und die gesamtvertragliche Finanzierung nachvollziehbare Grenzen hat, so sind strukturwahrende oder verbessernde Selektivverträge ein Angebot im Wettbewerb der Kassen, ein Angebot für bessere Versorgung der Patienten und Versicherten, ein Angebot für Haus- und Fachärzte, die mit ihrem Engagement individuell Kostenverantwortung im Gesundheitssystem übernehmen, mit Lotsenfunktion und
Zuwendung.

Ein Gesetzgeber, der strukturelle Reformen im System wünscht, dies auch in einem Eckpunktepapier der Koalition in diesen Tagen schriftlich niederlegt, verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn bei verständlichen Einsparbemühungen neue, im Sozialgesetzbuch verankerte Versorgungsformen ohne Evaluation und objektive Erprobung abgeblockt werden. Mit welcher Verlässlichkeit können Leistungsanbietergemeinschaften und Krankenkassen innovative Verträge schließen, wenn diese neben dem Kollektivvertrag für die Beteiligten weder Anreiz noch Motivation beinhalten?

Der Umgang der jetzigen Regierungskoalition mit den Hausarztverträgen erschüttert nicht nur die „Mangelware“ Hausarzt, sondern erschüttert auch alle ärztlichen Gruppierungen, die mühsam fach- und sektorenübergreifende Vertragskonzepte realisieren wollen.

Selektivverträge mit Qualitäts- und Versorgungsverbesserung, mit oder ohne Kassenärztliche Vereinigung, sind auch finanziell zu fördern – wie sonst sollte die Effizienz in einem wettbewerblichen Gesundheitssystem erreicht werden?

Shoutbox: Bittmann über regionale Versorgungskonzepte und §73b

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Shoutbox: Dr. Klaus Bittmann über das Gesundheitsreförmchen

Heute stellen wir Ihnen eine neue Rubrik vor: In der “Shoutbox”, dem Videoblog der Ärztegenossenschaft Nord, werden künftig Vorstände, Mitglieder und Gäste der Ärztegenossenschaft Nord per Videobotschaft ihre Meinung zu aktuellen Entwicklungen und Erlebnissen kundtun. Den Anfang macht der Vorstandssprecher Dr. Klaus Bittmann - sein Statement zu den gestrigen Beschlüssen der Bundesregierung zu Finanzierung der GKV und der “wettbewerblichen Neuorientierung des Gesundheitssystems” finden Sie gleich nach dem Klick.

P.S. Wenn Sie als Mitglied der Ärztegenossenschaft Nord per Kamera oder Webcam Videodateien aufnehmen können, freuen wir uns über Ihre Beiträge! Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter kontakt@aegnordblog.de !