Dez 122017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord, Dr. Klaus Bittmann, reflektiert einen Artikel von Prof. Dr. Paul U. Unschuld. Schleichend und geradezu unbemerkt hat die Ökonomisierung ihren vermeintlichen Siegeszug in die deutsche Medizin fortgesetzt. Da möchte man manchmal fragen, wieviel Medizin passt hier noch ins Geld. Aber genau dieser Konflikt belastet die jungen Ärzte zusehends. Die ethisch-menschliche Größe einer verlässlichen Medizin, patientenzentriert, das ist das erklärte Ziel der Ärztegenossenschaft Nord eG. Die notwendigen ökonomischen Aspekte werden dabei aber nicht aus den Augen gelassen.

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(Quelle: Ökonomisierung: Das System droht zu entgleisen Dtsch Arztebl 2017; 114(48): A-2264 / B-1900 / C-1854
Siehe hierzu auch: Ökonomisierung in der Medizin: Rückhalt für ärztliches Handeln Dtsch Arztebl 2017; 114(49): A-2338 / B-1952 / C-1906)

 Geschrieben von um 15:00
Nov 082017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Klaus Bittmann, spricht über die Wünsche der Ärzteschaft an die Regierung. Der Verband der Praxisnetze erhofft sich, in den kommenden Sozialgesetzgebungsverfahren die Möglichkeit zu bekommen, selbst medizinische Versorgungszentren gründen zu können. Die Ärztegenossenschaft hat entsprechende Anträge selbst gestellt und zusammen mit der Medi-Geno unterstützt. Insbesondere zertifizierte Netze, die bei den KVen nach § 87 B anerkannt sind, sollen die Möglichkeit haben, MVZs gründen zu dürfen. Es ist wichtig, dass die Praxisnetze nicht nur den Aufforderungen zu mehr Professionalität folgen, sondern dass sie es auch in ihrer Struktur erreichen, die regionale Versorgung aktiv mitbetreiben zu können. Eine finanzielle Förderung ist hierbei sicherlich zwingend notwendig.

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 Geschrieben von um 10:21
Okt 252017
 

Der Vorstandssprecher der Ärztegenossenschaft Nord eG, Dr. Klaus Bittmann, spricht darüber, dass das KV System in Zukunft nicht nur verwalten, sondern zunehmend gestalten sollte. Das gesamte System sei zu kritisieren, da die verfasste Ärzteschaft, sowie die Körperschaften und Kammern sehr viel kreativer und konstruktiver in der Versorgung arbeiten könnten. Hier haben die Körperschaften die Verantwortung für unsere ärztliche Profession alles zu tun, um in Freiheit und Verantwortlichkeit zu arbeiten. Es geht um eine grundethische Einstellungen die in vielen Bereichen durch das Tagesgeschäft vernachlässigt wird. Ein Arzt will helfen und seinen Verpflichtungen nachkommen, und ist nicht dafür geeignet nur Bürokratie zu betreiben oder Auseinandersetzungen um Honoraranteile zu tragen. Es geht schon damit los dass der Nummerus Klausus eine Selektion durchführt, dass „Einser Kandidaten“ Medizin studieren dürfen und ein sozial denkender, engagierter, emotionaler Mensch, der als Arzt ausserordentlich gut geeignet wäre, den Weg ins Studium versperrt bekommt.

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 Geschrieben von um 15:36