Der Ärztestreit in Hamburg und das DocMobil in Schleswig-Holstein sind heute die Themen von ÄG Nord-Vorstandssprecher Klaus Bittmann: “Es ist bedauerlich, dass in Zeiten, in denen Kassen eigentlich über die entsprechenden Mittel verfügen, die berechtigten Forderungen der Ärzte in Hamburg offensichtlich in einer Form abgewehrt werden, die die Ärzte auch in ihrer Würde treffen.”
ÄG Nord-Vorstandsprecher Dr. Klaus Bittmann erläutert noch mal die Ergebnisse der Honorarverhandlungen und schildert die Zukunftsaussichten: “Keiner redet über den Kern des Problems: Der Kern des Problems liegt darin, dass eine nicht nur zukunftsorientierte und teurer werdende Medizin, sondern eine neu strukturierte Medizin, die mehr der Zuwendung gewidmet wird, sich im Kontext dieses Honorarsystems sich nicht wieder findet.”
Neben dem aktuellen Stand der Protestaktionen gegen den GKV-Spitzenverband widmet sich ÄG Nord-Vorstandssprecher Klaus Bittmann heute der brandheißen Impfproblematik im Land: “Im Moment haben wir eine abenteuerliche Geschichte mit der Lieferung von Impfstoffen. Die AOK hat federführend für alle Kassen einen Rabattvertrag mit einer Firma geschlossen für die jetzt anlaufende Grippesaion. Es sind überall Aktionen gelaufen um die Leute zur Impfung zu ermuntern (…). Was passiert? Das, was wir fast erwarten konnten, nämlich dass der einzige Lieferant nicht liefern kann. Nach Vereinbarung müssten die Ärzte im Prinzip noch weiter warten – die Impfungen müssen aber anlaufen. Die KV hat ein Schreiben herausgegeben in dem sie empfiehlt, verfügbare Grippeimpfstoffe zu verordnen mit der Zusage, sie würde alles tun, damit der Arzt damit nicht in den Regress kommt. Das man das betonen muss, ist ja allein schon ein Skandal!”